Hamburger Kampfrichterwesen im Ju-Jutsu Fighting stärken

Bei der letzten Hamburger Einzelmeisterschaft im Ju-Jutsu Fighting wurde erneut deutlich, wie wichtig gut ausgebildete Kampfrichterinnen und Kampfrichter für einen reibungslosen Wettkampfbetrieb sind. Da es in Hamburg derzeit nur eine einzige lizenzierte Kampfrichterin gibt, müssen fehlende Kräfte bei Wettkämpfen häufig aus anderen Bundesländern angefragt werden.

Um das Hamburger Kampfrichterwesen zu unterstützen, nahmen unlängst Uwe Behrmann (6. Dan JJ/AMTV) und Paul Bruger (1. Kyu JJ/aktiver Wettkämpfer vom AMTV) auf eigene Kosten an einem Kampfrichterlehrgang des Niedersächsischen Ju-Jutsu Verbandes in Lauenau bei Hannover teil. Der fünfstündige Lehrgang bot neben theoretischen Inhalten auch praktische Übungsmöglichkeiten, da in der großen Halle der niedersächsische Kader trainierte und so die angehenden Kampfrichter Probekämpfe richten konnten.

Nun soll gemeinsam mit dem Niedersächsischen Verband geklärt werden, wie der Anwärterstatus überwunden und der Weg zur vollwertigen Kampfrichterlizenz abgeschlossen werden kann.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich ebenfalls im Kampfrichterwesen zu engagieren. Eine aktive oder frühere Wettkampflaufbahn ist dabei hilfreich, aber keine zwingende Voraussetzung.

Text: Uwe Behrmann, Chat’n’R / Foto: Uwe Behrmann