Premierenspektakel bei den „Finals 2026“: Ju-Jutsu feiert Debüt

Bei den „Finals 2026“ in Hannover (23.07.-26.07.2026) feierte der Deutsche Ju-Jutsu Verband (DJJV) eine historische Premiere: Zum ersten Mal war Ju-Jutsu als offizielle Wettkampfsportart im Programm der Multisport-Veranstaltung vertreten. In der stimmungsvollen „Swiss Life Hall“ traten die regionalen Auswahlmannschaften aus ganz Deutschland im gemischten Teamwettkampf gegeneinander an.

Gekämpft wurde in einem dynamischen Format, das die Vielseitigkeit des Kampfsports unter Beweis stellte:

> Fighting: Schlag-, Tritt-, Wurf- und Bodenkampf in voller Dynamik.
> Duo: Präzision und Abstimmung bei choreografierten Abwehrtechniken.
> BJJ (Ne-Waza): Taktisch geprägter Bodenkampf.

Erfolgreich auf den „Finals 2026“ in Hannover: Sophie Janson (li.) und Jette Kuhn vom TuS Finkenwerder

In vier Regionalteams (Nord, Süd, Ost und West) traten die Top-Athletinnen und -Athleten des Landes gegeneinander an. Für das Team Nord (u. a. vertreten durch den Niedersächsischen Ju-Jutsu Verband) war das Turnier in Hannover ein echtes Heimspiel. Angeführt von hochkarätigen Leistungsträgern wie dem amtierenden Schwergewichts-Weltmeister Fabian Ustabasi (Fighting +94 kg), zeigte die Nord-Auswahl von Beginn an eine mitreißende Leistung vor heimischem Publikum.

Auch die Hamburgerinnen Sophie Janson und Jette Kuhn vom TuS Finkenwerder waren Teil des Teams und lieferten durchweg hervorragende Kämpfe ab, mit denen sie maßgeblich zum starken Auftritt der Mannschaft beitrugen.

Das Team Nord überzeugte mit geschlossener Mannschaftsleistung und sorgte für lautstarke Unterstützung auf den Rängen. Die Premierenvorstellung hat gezeigt, welches Potenzial Ju-Jutsu auf der großen Sportbühne der Finals besitzt.

Text: Britta Behm