Hamburgischer Ju-Jutsu Verband e.V.
Fachverband für Ju-Jutsu, Jiu-Jitsu, Brazilian Jiu-Jitsu und artverwandte Sportarten
Mit Sicherheit - Lebensgefühl

Bericht des HJJV

Tanzstunde im LLZ

Tanzen hat in der Gesellschaft bekanntlich viele Funktionen. So kann es Selbstzweck oder Zeitvertreib sein. Tanzen dient unter anderem der körperlichen Ertüchtigung. Es fördert den Muskelaufbau, die Motorik und auch die Koordination. Weiterhin werden hier komplexe Bewegungsabläufe einstudiert.

So haben dann am 31.10.09 über dreißig "Tänzer" bei dem Tanzlehrer Thomas Werner (6.Dan / vergleichbar mit dem goldenem Tanzabzeichen) an einem vierstündigem Lehrgang teilgenommen.

Neben einem abwechslungsreichen Gemeinschaftstanz ging es dann jedoch zur Sache. Neben vielen Hebel- und Weiterführungstechniken wurden in der ersten Hälfte so ziemlich sämtliche Gelenke an unseren Gliedmaßen durchgymnastiziert.

Neben div. Verteidigungsmöglichkeiten gegen Handgelenke von hinten fassen, wurden andere Angriffe erfolgreich mit Armdrehebeln, Armriegel oder dem Schwertwurf abgewehrt. Mal in die eine, mal in die andere Richtung wurden unsere Gelenke gebogen, und wenn der Partner schon mal am Boden liegt, können wir ihn dann auch mit div. interessanten Beinriegeln dort festlegen.

Wer (lediglich) 10 EUR für diesen Lehrgang ausgegeben hat, hat bestimmt noch mal 10 EUR Praxisgebühr für den Chiropraktiker übrig (hier sei ausdrücklich erwähnt, dass es keinerlei Verletzte gab).

Nach dem alle nach einer kleinen Pause in den zweiten Teil des Lehrganges den Weg in die Halle zurückgefunden hatten, wurden unterschiedliche Bewegungselemente und Schrittfolgen aus dem Ju-Jutsu Bereich aneinandergereiht. Jeder dieser Schrittfolgen wurde durch verschiedenste Atemi- oder Hebeltechniken unterstützt. Die Technikkette, die mal links, mal rechts, mal vorn, mal hinten um den Partner herumführte war ziemlich lang und deshalb sehr abwechslungsreich. Dieser Lehrgang stand ganz im Zeichen der Bewegunslehre. Vielen Dank hierfür.

All denen, die zwischenzeitlich keine Knoten mehr in den Füßen haben, wünschen wir auch weiterhin ein Bewegungsintensives Training.

Michael Bohn