Hamburgischer Ju-Jutsu Verband e.V.
Fachverband für Ju-Jutsu, Jiu-Jitsu, Brazilian Jiu-Jitsu und artverwandte Sportarten
Mit Sicherheit - Lebensgefühl

Bericht des HJJV

5 Hamburger in Bayern

Ein Bericht vom Bayernseminar

Vom 11.10. bis 16.10.2009 war es wieder so weit. In Oberhaching (bei München) fand zum 12. Mal das Bayernseminar statt.

Die hohe Qualität des Seminars hat sich schon seit längerem über die Landesgrenzen Bayerns hinweg herumgesprochen und so kann man immer wieder Sportler aus anderen Landesverbänden antreffen.

Dieses Jahr war es dann auch für uns so weit und wir waren dabei.

Aber wir waren nicht die einzigen "Sportverrrückten", die eine Anreise von 800 Km in Kauf nahmen. Wir trafen noch Rolf Brauße und Katja Chorrosch, die bereits zum dritten Mal dabei waren.

Gruppe aus Hamburg

Fünf Tage lebten wir nun mit 350 anderen Sportlern in einer Sportanlage, die ihresgleichen sucht.

In der Bayerischen Landessportschule gastieren regelmäßig diverse Leistungskader aus den unterschiedlichsten Sportarten. Aber diese Woche war die Anlage fast komplett mit Ju-Jutsuka belegt.

Ein Blick auf den Stundenplan ließ keine Zweifel zu: Hier wird Ju-Jutsu trainiert.

Fünf Tage wurde von morgens bis abends auf fünf Matten parallel ein vielfälltiges Angebot präsentiert.

Ein Sportler, der normalerweise einmal die Woche trainiert und dieses Angebot voll nutzt kommt so auf eine Trainingszeit, die fast einem halben Jahr Training entspricht.

Es wurden Techniken aus allen Bereichen des Ju-Jutsu angeboten. Eine Trainer-C Lizenz- und Frauen SV Lizenz Ausbildung, ein Erste Hilfe Kurs, Tapeseminar und diverse andere spezielle Themen rundeten das gesamte Seminar ab.

Hier konnte man sowohl neue Anregungen für Bekanntes finden als auch Neues erlernen.

Auch wenn die Muskeln spätestens am zweiten Tag jammerten, ist man immer wieder mit großem Elan zu den Einheiten gegangen.

So macht Ju-Jutsu Spaß.

Abends konnte man sich bei einer Maß Bier oder Ähnlichem nochmal über die Feinheiten der Techniken austauschen.

Persönlich hat uns vor allem die Freundlichkeit der Sportler untereinander und insbesondere uns gegenüber sehr gefreut. Viele unbekannte und bekannten Sportler, die wir auf den Fluren trafen, haben immer ein freundliches "Servus" übrig gehabt.

Mein ebenso freundliches "Moin" konnte ich mir selbstverständlich nicht verkneifen. Ein kleiner Schnack (Neudeutsch:Smaltalk) war jederzeit herzlich willkommen.

Auf der Matte gab es keine heiligen Meister, die über die Matte schwebten und keine Danträger, die vor allem durch intensives am Rand stehen glänzten.

Alle waren hier um Ju-Jutsu zu machen.

Nach so viel "Sonnenschein", muss es doch auch was zum meckern geben. Und da fällt mir spontan nur das Wetter ein.

Schnee

Welcher Hamburger ist schon Mitte Oktober auf Schnee eingestellt.

Trotz oder wider der kalten Umstände haben wir noch Rosenheim besucht und besichtigt, schließlich sollte auch ein bißchen "Kultur" dabei sein.

Aber eine warme Jacke wäre da doch besser gewesen.

Unterm Strich steht fest: Es hat viel Spaß gemacht und wir kommen wieder.

In diesem Sinne ein herzliches "hol di stief" aus Hamburg an unsere bayerischen Freunde

Fatma, Juri, Jens Keckstein