Hamburgischer Ju-Jutsu Verband e.V.
Fachverband für Ju-Jutsu, Jiu-Jitsu, Brazilian Jiu-Jitsu und artverwandte Sportarten
Mit Sicherheit - Lebensgefühl

Bericht des HJJV

Bonjour Alain Sailly!

Alain Sailly

Der Hamburgische Ju-Jutsu Verband konnte Alain Sailly, 7. Dan Goshindo aus Frankreich, ein weiteres Mal nach Hamburg holen. Und so wurden den insgesamt fast 90 Teilnehmern an beiden Tagen Techniken auf höchstem Niveau geboten.

Ein bißchen wurde das "Tor zur Welt" geöffnet und wir konnten viele Gäste aus dem nordeutschen Raum begrüßen. Sie haben den Weg nicht gescheut, viele Stunden mit dem Auto zu uns zu kommen um Alain zu sehen.

Mit viel Engagement schaffte Alain es, den Teilnehmern seine Ideen zu Bewegungen zu vermitteln. Durch ständiges Wiederholen und Aneinanderketten wurden nach und nach alle Kombinationen zu einem großen Ganzen verschmolzen.

Auch für diejenigen, die schon mehrmals Alain erleben konnten, waren neue Elemente dabei oder Vergessenes wurde wieder aufgefrischt. Sehr schön Smile

Gerne hat man die Trainingszeit genossen und die Zeit verging teilweise schneller als man es wollte.

Alains stetige gute Laune und Leichtigkeit ist schnell auf die Gruppe übergesprungen und so fühlte sich jeder als kleiner Meister, der am Ende Großes vollbracht hat. So soll es sein.

Mein Lieblingszitat von Alain war eindeutig "Du solltst beim Trainieren nur eine F-O-T-O- K O-P-IE machen. Nicht mehr, nicht weniger". Viele Trainer kennen das, dass die Sportler leider nie eine Kopie der gezeigten Technik machen, sondern immer versuchen eigene Elemente einzubauen, ohne die eigentliche Idee des Trainers verstanden und umgesetzt zu haben.

Am Samstag abend, direkt nach dem Sport, hatte der Wirt vom Budocentrum zu einem reichhaltigen Buffet und All-You-Can-Eat Grill geladen. Hier konnten sich die dagebliebenen Sportler stärken, ihren Flüssigkeitshaushalt wieder auf Vordermann bringen und in aller Ruhe über "Dütt und Datt schnacken". Hier war dann auch die Zeit sich mit Alain über Gott und die Welt zu unterhalten.

All diejenigen, die es bei diesem Zwei-Tages-Lehrgang nur an einem Tag geschafft haben teilzunehmen, können sich zurecht ärgern, nur die Hälfte gesehen zu haben.

Nächstes Jahr im Juni 2009 dürfen wir uns wieder freuen, Alain zu begrüßen und bis dahin haben wir alle genügend Zeit, die Techniken zu üben.

Jens Keckstein